Wir kennen alle das typische Aussehen einer Hexe: eine alte Frau mit Buckel und ganz in Schwarz gehüllt. Sie trägt einen Spitzhut und rührt einen magischen Trank in einem großen bauchigen Kessel an. Neben ihr sitzt eine schwarze Katze. In einer dunklen Ecke ihrer Hexenküche steht ein Besen, auf dem sie in die weite Nacht reiten kann.
Wieso stellen wir uns eine Hexe meistens so vor?
Vieles deutet darauf hin, dass Bierbrauerinnen aus dem England der Frühen Neuzeit unser Bild einer Hexe geprägt haben.
Alewives in England und das Brauwesen in der Frühen Neuzeit
Im mittelalterlichen England gehörte das Ale zu jeder Mahlzeit dazu. Dieses ungehopfte Bier mit geringem Alkoholgehalt wurde von morgens bis abends von jedem getrunken, auch von den Kindern. Da es während des Brauvorgangs abgekocht wurde, war es viel gesünder und hygienisch unbedenklicher als Wasser. Zur damaligen Zeit gehörte Bierbrauen zu den typischen Aufgaben der Frau des Hauses. Schon bei germanischen und keltischen Stämmen war das Bierbrauen Sache der Frauen gewesen. Überschuss der nicht von den Mitgliedern der Familie aufgebraucht werden konnte, wurde an Nachbarn, Reisenden oder auf dem nächst gelegenen Markt, verkauft. Eine Frau, die Ale herstellte, wurde in England als Alfewife oder als Brewster bezeichnet. Mit ihrer Tätigkeit trugen sie zum Familieneinkommen bei und genossen ein gewisses soziales Ansehen in ihrer Gemeinde. Gerade für Frauen, die nicht verheiratet oder verwitwet waren, ermöglichte das Brauhandwerk eine finanzielle Unabhängigkeit.
Gesellschaftliche und Wirtschaftliche Veränderungen nach der Pest
Die Pest wütete in den Jahren 1347 bis 1350 in England. Im Durchschnitt fielen 30 bis 40 Prozent der Bevölkerung in Europa dieser Krankheit zum Opfer. Nach der Epidemie waren Arbeitskräfte deshalb rar und der Preis für Arbeitskraft stieg enorm an. Sogar die Gender Pay Gab verringerte sich so sehr, dass das Lohnniveau von Frauen und Männer sich fast anglich. Plötzlich war auch Land zur Bewirtschaftung im Überfluss vorhanden.
Bäuer:innen und Handwerker:innen erkannten die Situation schnell und begannen sich zu organisieren. Sie verweigerten der alten Herrschaft systematisch den Dienst und stellten ihre Pachtzahlungen ein. Die Macht der feudalen Herrscher war im Begriff zu schwinden. Vor der Pest hatten sie die Hand über Land und Leute gehabt. Bei einer Befehlsverweigerung hatten sie Menschen einfach verbannen können. Aufgrund des gravierenden Arbeitskräftemangels war dies nun aber keine gute Option mehr. Sie waren auf die Arbeitskraft der Allgemeinbevölkerung angewiesen, damit ihre Ländereien Der Feudalismus rutschte in eine tiefe Krise.
Das Brauwesen reagiert auf den neuen Zeitgeist
Die Löhne stiegen und mit ihnen auch der Lebensstandard. Der Bedarf nach Ale wuchs. Schnell wurde erkannt, dass sich mit einem wohlschmeckenden Ale ein gutes Geschäft machen ließ. So wurde großflächig damit begonnen, Ale kommerziell herzustellen. Gewerbliche Brauereien und Brauerei-Gilden formierten sich und drängten den einfachen Außer-Haus-Verkauf an den Rand.
Befeuert wurde diese Entwicklung zusätzlich durch Innovationen im Brauwesen. Neue Bergbautechniken machten es möglich, mehr Kupfer aus den alten Minen zu fördern, was den Marktpreis merklich verringerte. Energieeffizienteren Kupferkessel und -pfannen waren nun billiger und einfacher herzustellen und verdrängten nach und nach die herkömmlichen Eisenkessel. Gold- und Silberströme aus Amerika brachten zusätzlich Liquidität nach Europa. Das Geldwesen setzt sich durch und die Marktwirtschaft nahm Fahrt auf.
Die staatlichen Organe wollten sich ebenfalls am Profit beteiligen und erließen zahlreiche Steuern, die auch das Brauereiwesen betrafen. Von da an wurde die Braugenehmigung selbst besteuert. Zudem wurden Steuern auf Rohstoffe und dem Produkt Bier an sich (Kesselsteuer), dem Herstellungsprozess und dem Konsum beim Ausschank erhoben. Diese Vorgaben gingen so weit, dass einer Person nur noch dann das Brauen erlaubt war, wenn sie auch ein Haus besaß. Später wurde dies auf ein Steinhaus beschränkt. Brauen konnten nur noch diejenigen, die »steinreich« waren. Strenger und öfters kontrolliert wurde auch die Qualität des Bieres. Trotzt dieser Restriktionen erlebte der Biermarkt eine Blüte, denn die Nachfrage nach Ale war enorm groß geworden.
Vernichtung der Allmende und Privatisierung der Flächen zerstört die bäuerliche Gemeinschaft
Die Reaktion des Feudalismus auf seinen schwindenden Einfluss ließ nicht lange auf sich warten. Er hatte die Zeichen der Zeit erkannt und begann sich der neuen, profitorientierten Wirtschaftsweise hinzuwenden. Die vormals gemeinschaftlich genutzte Allmende wurde nach und nach in Privatland umgewandelt. Allmende war die Fläche eines Dorfes, die von allen genutzt werden konnte und somit Teil des gemeinschaftlichen Eigentums. Meist wurde sie als Viehweide genutzt. So konnten auch Menschen, die weder Land besaßen noch welches gepachtet hatten, sich mit ein wenig Kleinvieh über Wasser halten. Der Verlust der Allmende traf besonders Frauen hart. Für sie war diese eine der wenigen Grundlagen, neben der Herstellung von Ale, für unabhängiges Wirtschaften, gewesen. Für alte Frauen kam noch der Umstand dazu, dass ihre Kinder sie nicht mehr unterstützten. Fort an blieben ihnen nur noch Diebstähle und der Erhalt von Almosen zum Überleben.
Zusätzlich konnte sich die weltliche Obrigkeit durch den aufkommenden Protestantismus kirchliche Ländereien aneignen, was ihre ökonomische Kraft noch verstärkte. Auch die Bauernschaft war dem Protestantismus anfangs zugeneigt, versprachen sie sich doch durch ihn, die Abschaffung der Abgabelasten an ihre Grundherren. Hierbei wurden sie jedoch enttäuscht.
Die Hexenverfolgung beginnt
In England führten die Landenteignungen zu massiven Sozialprotesten, die bis ins 17. Jahrhundert andauerten. Einige von ihnen wurden allein durch Frauen initiiert . Ein zentraler Akt dieser Proteste war die Zerstörung von Hecken und Zäune, die als Abgrenzung der privaten Flächen dienten. Nur mit Eingreifen des Militärs konnten die landesweiten Protestwellen niedergeschlagen werden. Nach Scheitern ihres Widerstandes sahen viele Menschen in ihren Dörfern keine Zukunft mehr und flüchteten entweder in die Stadt oder zogen durch das Land. Für Frauen war es viel mühsamer sich eine neue Existenz aufzubauen, da sie nicht wie Männer einfach Soldaten werden konnten und ihnen ein Einstieg als Lohnarbeiterin oder Vagabundin erschwert wurde.
Für die Menschen, die in den Dörfern geblieben waren, entbrannte ein Wettkampf um die Ressourcen Land und Lohnarbeit. Wo vorher ein gewisses Gemeinschaftsgefühl bestanden hatte, etablierten sich Neid, Konkurrenz und der Hass auf Arme. Es kam immer häufiger zu Auseinandersetzungen untereinander und zu Anschuldigungen der Hexerei. Überlieferte Dokumente zeigen, dass dieser Anklage meist ein Streit um Nutzungsrechte an Land, streunendes Nutzvieh auf Äckern oder ausstehende Pachtzahlungen die eigentlichen Gründe dafür waren.
Immer mehr verbreitete sich die Meinung, dass Hexerei eine Waffe der Armen sei, was eine besondere Angst vor Dienerinnen, Bettlerinnen und Heilerinnen aufflammen ließ.
Die Bevölkerung wird an den Strick gelegt – Frauen sind entweder Mütter oder Hexen
Auf den Boom nach der Pest folgten Anfang des 17. Jahrhunderts demographische und wirtschaftliche Krisen. Das Ziel des Staates war es daraufhin, mit aller Macht, mehr Disziplin unter die Arbeiter:innenschaft zu bringen. Kollektives Vergnügen, wie der gesellige Konsum von Alkohol, Müßiggang oder Freizeit und Sexualität wurden von den Herrschenden stark angegriffen, um die Allgemeinbevölkerung wieder unter ihre Kontrolle zu bringen. In England wurden zu diesem Zweck Gesetzte erlassen, die den Ausschank von Bier regulierten.
All dies führte zu einer Bevölkerungspolitik, die Verhaltensweisen bestrafte, welche in irgendeiner Weise in Verdacht standen das Bevölkerungswachstum zu drosseln. Sexualität wurde nun vollkommen auf die Fortpflanzung reduziert. War der Spaß an sexuellen Handlungen der Kirche schon immer ein Dorn im Auge, trieben nun auch weltliche Kräfte ihre Dämonisierung voran.
Das gesamte Familienleben wurde nun einer strengen gesellschaftlichen Kontrolle unterzogen. Frauen wurden auf ihre Gebärfähigkeit und reproduktive Arbeit reduziert. Plötzlich fand eine allgemeine Ächtung von unverheirateten Frauen statt. Auch Witwen, die sich keinen neuen Ehemann suchten, blieben davon nicht verschont. Alte Frauen,vorher als Inbegriff der Weisheit in der Gemeinschaft geachtet, wurden zum Symbol der Unfruchtbarkeit herab gesetzt. Alles sollte darauf ausgerichtet werden, Arbeitskraft zu erhalten und neue Arbeiter:innen zu produzieren. Schon die Einnahme einem von pflanzlichen Mittel, welches die Menstruation regulieren oder auslösen konnten, machte Frauen verdächtig. Waren sie gar selbstbestimmte Hexen, die nicht brav Kinder gebaren, sondern statt dessen den Teufel Opfer brachten? Eines der größten Leitmotive der Hexenverfolgung im 16. und 17. Jahrhundert war die Opferung von Kindern an den Teufel. Der Kindsmord war folglich eine häufige Anklage an eine vermeintliche Hexe.
Parallel fand eine gesellschaftliche Abwertung von Frauenarbeit statt. Arbeit, die Frauen im Haushalt erledigten, galt plötzlich nicht mehr als Arbeit, da sie nicht direkt für den Markt produzierte – eine Denkweise, die sich auch noch in unserer heutigen Gesellschaft finden lässt (siehe die Debatte um unbezahlte Care Arbeit). Bis Ende des 17. Jahrhunderts hatte sich die Ansicht durchgesetzt, dass Frauen eigentlich Nichtarbeiterinnen seien.
Nur wenige Frauen schafften es unter diesen Bedingungen weiter im Brauereigewebe tätig zu sein. Oftmals waren sie in diesem Fall Witwen, die schon mit ihrem verstorbenen Ehemann als Brauerin gearbeitet hatten und denen die entsprechenden Geldmittel und Ausrüstungsgegenstände zur Verfügung standen. Frauen wurde zudem systematisch der Zugang zu den neu entstanden Braugilden verwehrt.
Kräuterbier macht wild
In der gemeinen Bevölkerung war das Wissen um Heilpflanzen schon immer eine Domäne der Frauen gewesen. Was pflanzliche Heilkunst betraf, hatten sich besonders ältere Frauen im Laufe ihres Lebens einen enormen Erfahrungs- und Wissensschatz angeeignet.
Alewives mussten sich ein Mindestmaß an Kenntnissen über die Wirkung von bestimmten Pflanzen verfügen, um ihren Ale die richtige Würze zu geben. Unerwünschte Nebenwirkungen, wie Vergiftungserscheinungen oder psychedelische Trips bei ihren Kunden, verhinderten einfach eine stabile Geschäftsbeziehung.
Bevor Hopfen das alleinige Gewürz im Bier wurde, war es üblich dem Ale viele verschiedene Kräuter hinzu zu geben. Diese Gewürzmischung wird als Grut bezeichnet. Pflanzliche Zusätze wie Gagel oder Sumpfporst, dienten dazu, dem eher faden Getreidesaft, mehr Geschmack zu verleihen. Auch Lorbeer, Hopfen, Anis, Wacholderbeeren, Kümmel, Eschenblätter, Wermut oder Beifuß dienten als Zusätze. Gagel und Sumpfporst wurden besonders häufig verwendet. Da Gagel gut in Regionen mit eher maritimen Klima und Sumpfporst als Heidekraut eher in Gegenden mit kontinentalen Klima gedeiht, dominierte Gagel an der Küste und Sumpfporst im Landesinnere.
Bei falscher Dosierung kann Sumpfporst Aggressionen hervorrufen. Auch die Wirkung von Nachtschattengewächsen, wie dem Schwarzen Bilsenkraut war damals schon bekannt. In richtiger Dosierung kann es sexuelle Fantasien und Halluzinationen erzeugen, weswegen es schon damals mit Magie und dem Werk von Hexen in Verbindung gebracht wurde. Bilsenkraut war auch eine Zutat von Liebestränken. Überdosiert führt Bilsenkraut zu Lähmungen bis zum Atemstillstand.
Viel fataler hingegen war eine Verunreinigung des Braugetreides mit Mutterkorn. Als Mutterkorn wird die Überdauerungsform (Sklerotium) des Schlauchpilzes Claviceps purpurea bezeichnet. Gefährlich sind die zahlreichen Alkaloide (Ergotalkaloide) die Mutterkorn enthält und schon in geringen Mengen schwere Vergiftungen bis zum Tod, hervorrufen. Früher wurden die Symptome einer Mutterkornvergiftung unter dem Namen Sankt-Antonius-Feuer zusammengefasst, heute wird von Ergotismus gesprochen. Die Sporen von Claviceps purpurea befallen die Getreideähren und keimen aus. Durch eine kühle und feuchte Witterung während der Blühphase begünstigt dabei eine Infektion. Eine gezielte Verwendung fand Mutterkorn als Abtreibungsmittel. Zudem stand es in Verdacht als Zutat in sogenannten Hexensalben oder auch Flugsalben, verwendet zu werden. Hexen wurde nachgesagt, dass sie mit Hilfe dieser Salben auf Gegenständen, wie Fässer oder Besen zum Hexensabbat fliegen konnten. Weiterhin wird vermutet, dass Mutterkorn in Kombination mit Bilsenkraut während okkulten Ritualen den dabei konsumierten Getränken hinzugefügt wurde. Diese wurden in einem großen Kessel gebraut werden – ein Grund, warum in der Darstellung solcher Rituale auch oft ein Hexenkessel zu finden ist. Dokumentiert ist auch, dass als Hexe verurteilte Frauen unter Folter ausgesagt haben, dass sie ihre magischen Fähigkeiten durch den Genuss von Bier erlernt haben, das mit diesen beiden Kräutern angereichert wurde.
Letztendlich führte die Angst vor einer Fehldosierung zu einer stärkeren Kontrolle der pflanzlichen Beigaben. Staatliche Kräfte versuchten zusätzlich die Verfügbarkeit des Wissen um die Wirkung von verschiedenen Pflanzen, auf wenige Fachleute, wie Apotheker, zu begrenzen. Waren Frauen aufgrund ihres Wissens um Pflanzen vorher in ihrer Gemeinde hoch geachtet gewesen, wurden sie nun als Hexe diffamiert.
Die Insignien einer Hexe
So viel zu den geschichtlichen Hintergründen. Kommen wir wieder zu der Anfangsfrage. Warum sehen Hexen so aus, wie sie aussehen?
Der Hut
Alewives verkauften ihre Ware auch außer Haus. Um an Markttagen in der Menschenmenge besser gesehen zu werden, trugen sie hohe Hüte. Diese Hutform war zu damaligen Zeit weit verbreitet.
Ältere Darstellungen aus dem Mittelalter zeigen Frauen hingegen entweder mit offenen Haaren (ein Zeichen ihrer »Lasterhaftigkeit«!) oder mit einer Haube aus einfachen Stoff. Der für uns typische Hexenhut entstammt also der Frühen Neuzeit.
Der Besen und wie Hexen fliegen
War ein Brauvorgang vollendet und das Ale verkaufsfertig, wurde von der Alewife ein Stecken an ihrer Haus angebracht – der sogenannte Alestake. Dieses Vorgehen ist schon aus der Zeit der Römer dokumentiert. Auf zeitgenössischen Miniaturen und Holzschnitten ist dieser oftmals noch am Ende mit einem Busch Reisig verstärkt.Die Ähnlichkeit mit einem Besen ist unverkennbar. Passanten konnten nun sehen, dass sie in diesem Haus Ale kaufen konnten.
Der Kessel und die schwarze Katze
Der Kessel hatte bei den Kelten und Germanen eine starke rituelle Bedeutung. Er war ein mit Magie behaftetes Gefäß und diente als Sinnbild für Überfluss und Fruchtbarkeit. Während der (Opfer-)Feste tranken alle Mitglieder einer Gemeinschaft aus einem Kessel. Bier, welches während eines solchen Rituals getrunken wurde, enthielt oft psychoaktive Pflanzenbestandteile wie Schlafmohn oder Bilsenkraut. Die Assoziation von Kessel und heidnischer Magie war also schon vor der Zeit der Hexenverfolgung gegeben. Vor Einführung der noch heute genutzten flachen Braupfannen, hatten die Kessel noch eine bauchige Form – so wie wir uns heute einen Hexenkessel vorstellen.
Und was ist mit der schwarzen Katze? Die Haltung einer Katze hatte für eine Alewife einen ganz praktischen Grund: sie hielten Mäuse und Ratten Braugetreide fern. Wahrscheinlich wurden sie im Laufe der Zeit einfach immer schwarz dargestellt, weil diese Farbe das dämonische Image einer Hexe nochmals unterstrich. Schwarze Katzen gelten ja auch für sich allein als Unglückssymbol.
Wurde Bier sauer, wurde Schadenszauber einer Hexe vermutet, da die biologischen Hintergründe der Verderbnisvorgänge noch unbekannt waren. Die Menschen glaubten, dass Hexen sich in Katzen verwandeln konnten. In dieser Gestalt schlichen sie sich in ein Brauhaus, um dort das frische Bier ungenießbar zu machen.



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